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	<title>Nerd6 &#187; SIM</title>
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		<title>Die Musikindustrie um uns alle auszubeuten und ins dunkle zu treiben ins Land der Schatten&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 15:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerd6</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich möchte euch im Folgenden eine Verschwörungstheorie erzählen, die ich ursprünglich vom Musikdieb habe. Er fand sie aber etwas zu abgefahren für seinen Blog, der sich mit dem Urheberrecht beschäftigt. Wer aber mein Blog kennt, weiß dass hier nichts zu abgefahren ist, als das es hier nicht breitgetreten wird. Also habe ich die Infos von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nerd6.fr33bas3.net/wp-content/uploads/2010/10/verschwoerungstheorie.jpg"><img src="http://nerd6.fr33bas3.net/wp-content/uploads/2010/10/verschwoerungstheorie-150x150.jpg" alt="Verschwörungstheorie" title="Verschwörungstheorie" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-552" /></a>Ich möchte euch im Folgenden eine Verschwörungstheorie erzählen, die ich ursprünglich vom <a href="http://www.musikdieb.de/?p=833">Musikdieb</a> habe. Er fand sie aber etwas zu abgefahren für seinen Blog, der sich mit dem Urheberrecht beschäftigt. Wer aber mein Blog kennt, weiß dass hier nichts zu abgefahren ist, als das es hier nicht breitgetreten wird. Also habe ich die Infos von Musikdieb mal angereichert und verdichtet. Lehnt euch zurück und holt das Popcorn raus&#8230;<br />
<span id="more-542"></span><br />
Die Musik ist so alt wie die Menschheit. Aus Höhlenmalereien wissen wir, dass es schon in der Steinzeit Musik gab. Diese hat sich über Jahrtausende weiter entwickelt, ohne dass die Künstler von einer Musikindustrie oder GEMA gefördert wurden.<br />
Einfache Musikinstrumente, wie eine Flöte, Klangstäbe, Trommel oder Gitarre konnte sich jeder Mensch besorgen. Wer musikalisch war, hörte sich an was die anderen Musiker spielten und spielte es nach oder entwickelte es weiter.<br />
Wer im Mittelalter in einem Orchester mit hochwertigen Instrumenten spielen wollte, klar der brauchte eine Ausbildung und einen gewissen Stand, aber einfacher Straßenmusiker konnte jeder werden. Wenn man es drauf hatte wurde man auch an die Höfe der Adligen eingeladen und konnte gut verdienen.<br />
Dann wurde ja der Strom erfunden und viel später so Anfang des Jahrhunderts das Tonbandgerät, das sich dann ganz allmählich durchsetze. Bis es eines Tages zu dem denkwürdigen Moment kam, wo die Musikindustrie, die Vertretung und Förderung der Künstler geboren wurde. In einem Restaurant in den USA aß ein Musiker und der ärgerte sich darüber, dass in dem Restaurant seine Musik vom Tonband spielte. Er war der Meinung, dass seine Musik so gut war, dass dadurch eine angenehme Stimmung in dem Restaurant herrschte und er am Umsatz beteiligt werden müsste. Als er dies dem Wirt erzählte, zeigte der ihm einen Vogel und meinte er hätte doch eine Meise, schließlich hat er ja das Tonband bezahlt und damit auch das Recht erworben, es dort abzuspielen wo er will. Der Musiker klagte und bekam Recht. Wenn man das Tonband öffentlich abspielt, muss man den Künstler am Umsatz beteiligen. Die Geburtsstunde der Künstlervertretung, die das Geld einsammelte und an die Künstler verteilte war da und damit war auch die Musikindustrie geboren. Wie das so im Kapitalismus ist wurde der Markt aufgeteilt und die Künstler überschrieben ihre Urheberrechte der Musikindustrie, die die Musik vermarktete und sich damit eine goldene Nase verdiente. Allen voran der Disney-Konzern sorgte dafür, dass das Urheberrecht immer weitere Ausmaße annahm und man an Musikstücken immer noch Geld verdienen konnte, wenn der eigentliche Urheber schon lange gestorben war.<br />
Als dann die Schallplatte erfunden wurde, ging das richtig los mit dem Umsatz. Die Erfindung der CD brachte dann einen Geldsegen ohne Ende für die Musikindustrie, die im Geld schwamm und mächtiger denn je wurde. Alle glaubten, dass das ewig so weiter geht und die ganzen Groupies ständig vor der Tür stehen und vernascht werden wollen. Von dem ganzen Kaviar, Sex und Drogen wurde dann das Gehirn etwas matschig und die Musikindustrie bekam die Marktentwicklung nicht so richtig mit. Man glaubte einfach, das geht ewig so weiter und die gebratenen Enten fliegen einem direkt in den Mund&#8230;</p>
<p>Die Erfindung des CD-Brenners ermöglichte es Musik-Cds digital und ohne Qualitätsverlust zu kopieren. Das MP3-Format ermöglichte es die Musik ohne hörbaren Qualitätsverlust zu komprimieren und Napster letztendlich ermöglichte es diese MP3-Musik über das Internet zu tauschen. Das hat die Musikindustrie alles total verpennt und war jetzt in heller Aufregung, weil die Kunden ja die CDs kaufen sollten und nicht ihre Musik über das Internet tauschen sollten. Man hatte es schlichtweg verpennt, die neue Technologie zu evaluieren und selber im Internet etwas anzubieten und dort Musikstücke zu verkaufen.<br />
Sowas wie <a href="http://winfuture.de/news,47945.html">Umsatzrückgang</a> oder <a href="http://www.gameswelt.de/news/45478-Filesharing.html">Verlust</a> gab es gar nicht in der Musikindustrie, das bildete man sich nur ein. Allein das gefühlte Unrecht, man könnte noch viel mehr verdienen, wenn die Musik nicht im Internet verteilt würde, brachte die Musikindustrie auf die Barrikaden. Man fing an die eigenen Kunden zu verklagen und die Künstler zu instrumentalisieren. Allen voran Metallica und Prinz verklagten daraufhin die eigenen Fans, wegen Filesharing aber auch Fan-Websites im Netz.<br />
Dann viel der Musikindustrie aber auf, dass sie sich bei den eigenen Kunden zunehmend unbeliebt machte. Schließlich soll ja niemand beim Weihnachtsgeschäft daran denken, dass er von Sony gerade verklagt wird, wenn er die CDs und Playstation kauft. Deswegen gründete man Interessenvertretungen wie die <a href="http://www.gvu.de">GVU</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Recording_Industry_Association_of_America">RIAA</a>, die sich dann ohne den Namen der Konzerne, die dahinter standen, unbeliebt machen konnten. Gerade bei der GVU ist dies eine Phrase, weil die Mitarbeiter überwiegend von Warner Brothers bezahlt werden und auch von deren Büros aus arbeiten. Diese Interessenverbände fingen dann im Namen der Musikindustrie an rumzuheulen, dass ja alles illegal ist und Arbeitsplätze gefährdet sind. Deswegen brachte man Gesetzesverschärfungen auf den Weg, damit alles noch besser verfolgen und bestraft werden konnte und nannte diese: Körbe der Urheberrechtsnovelle. Das klang dann ein bisschen so, als würde das Rotkäppchen in einem Korb die Gesetze bringen und nicht ganz so gefährlich. Das Ziel hingegen war klar: Man wollte die totale Kontrolle über den Content und die Verbreitung. Ohne dafür zu bezahlen, sollte es dem Kunden unmöglich sein Content zu genießen. So etwas wie die Privatkopie, musste abgeschafft werden!<br />
Eine Sony-Anwältin sagte in einem Verfahren in den USA: <a href="http://winfuture.de/news,34775.html">Es ist ein Verbrechen, wenn man sich eine CD kauft und diese anschließend auf den MP3-Player kopiert</a> <a href="http://seriouskiller.gul.li/news/sony-anw-ltin-wer-eine-kopie-2007-10-04">[1]</a>. Selbstverständlich müsste man sich die MP3-Stücke bei Sony kaufen! Diese Aussage zeigt, wie die Musikindustrie denkt.</p>
<p>Eine andere Totgeburt der Contentindustrie war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung#Kritik">DRM</a> (Digitales Restriktions Management). Die DVD durfte ohne DRM nicht im Handel erscheinen, weil Hollywood angst vor Kopien von den Filmen hatte. Deswegen wurde für viel Geld ein DRM-System für die DVDs entwickelt, dass dafür gesorgt hat, dass die DVD ein Jahr später auf den Markt kam und die Abspielgeräte erheblich teurer waren, weil sie die DVD zusätzlich noch entschlüsseln mussten. Die Geschichte ist bekannt, den Kopierschutz konnte man einfach mitkopieren oder mit einem Generalschlüssel, der bekannt wurde ausschalten.<br />
<a href="http://www.chip.de/artikel/Tipp-des-Monats-Audio-Kopierschutz_12811100.html">Auch im Musikbereich konnte man den Kopierschutz überwiegend mit sehr einfachen mitteln aushebeln.</a><br />
Dabei muss man ganz klar sagen, dass Musik und Abspielgeräte mit DRM minderwertig sind. Man zahlt mehr dafür, weil man ja DRM mitbezahlen muss und verzichtet dafür auf sein Recht der Privatkopie. Abspielgeräte verbrauchen mehr Strom für die DRM-Behandlung und sind teurer. Dabei behindern solche DRM-System nur die ehrlichen Kunden. Wie man so einen Schwachsinn ernsthaft als Kundenservice verkaufen kann ist ein Rätsel.</p>
<p>Die Musikindustrie behauptet ja immer von sich, dass sie die Kultur und Künstler fördern würde. Dies ist Schwachsinn, da dies Jahrtausendelang auch ohne Musikindustrie funktioniert hat. Die Musikindustrie behindert die Vielfalt der Kultur, da sie nur Mainstream Musik fördert, mit der sich gut Geld verdienen lässt. Freie Webradios, die auch andere Musikrichtungen gespielt haben wurden weggeklagt oder die Auflagen wurden so verschärft, dass sie nicht rentabel betrieben werden konnten. Junge Künstler werden gerne mit Knebelverträgen ausgebeutet von der Musikindustrie. Mit ihrem Gesetzesverschärfungen zum Urheberrecht verhindert die Musikindustrie, dass alte Kulturschätze restauriert und auf neue Medien kopiert werden können. Die Musikindustrie vernichtet Kultur und fördert sie nicht!</p>
<p>Für die Vorratsdatenspeicherung wurde ja der Terrorismus als vorgeschobener Grund benutzt. Der eigentliche Hintergrund war, dass man Internetnutzer, die Musik im Internet über Tauschbörsen tauschten ermitteln wollte.<br />
Dazu hat sich <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/wir-sind-keine-heimliche-regierung/">Bertelsmann</a> eine besonders widerwärtige Taktik ausgedacht. In der <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,725655,00.html">RTL2 Sendung Tatort Internet</a> gibt man vor für die Sicherheit der Kinder im Internet zu kämpfen. Diese wäre aber nur gewährleistet, wenn man den gesamten Internetverkehr überwachen und auswerten würde. Mit den dabei gewonnen Daten könnte man dann auch gleich die Tauschbörsen-Benutzer mit ermitteln. Des Weiteren könnte man Leute ermitteln, die Viagra oder andere Medikamente im Internet ohne Rezept bestellen, wer sich sogenannte <a href="http://www.golem.de/specials/killerspiele/">Killerspiele</a> im Ausland bestellt, weil sie in Deutschland verboten sind und natürlich wer regierungskritisches Material verbreitet&#8230;</p>
<p>Der Grund, warum die Musikindustrie das macht und die Politik es zulässt, ist wahrscheinlich die Informationskontrolle. Wenn es viele unabhängige freie Künstler gäbe, die von ihrer Kunst leben könnten, dann wären diese für die Musikindustrie schwer kontrollierbar. Über das Internet könnten die sich eigene Geschäftswege aufbauen, die unabhängig von globalen Konzernen wären. Sie wären Denkschmieden für neue Geschäftsmodelle, Fortschritt und Politik. Sie würden die altbewährten, unflexiblen und verkrusteten Strukturen aufreißen und ändern. Dadurch würden sie Machtstrukturen ganz massiv ändern. Wer aber Macht hat, klammert sich mit allen Mitteln an diese und wird sie niemals freiwillig abgeben.<br />
Deswegen wird im Moment von der Politik ganz massiv die Elitenbildung gefördert. Bestimmte Universitäten werden zu Eliteuniversitäten ernannt. Das Schulsystem wird dahingehend geändert, dass die Elite auf das Gymnasium kommt und die Arbeiterkinder auf die Gesamtschule. So kann man denen, die die Elite darstellen etwas mehr Wissen zukommen lassen und die Arbeiter dumm und ausbeutbar halten. Ein freier Meinungsaustausch über das Internet würde dem nur entgegen wirken. Man müsste sich mal vorstellen, Politiker oder Militär müssten sich an das Gesetz halten, weil über das Internet unkontrolliert alle Verbrechen dokumentiert werden. Das ist das Letzte was unsere selbsternannte Elite gebrauchen kann. Deswegen muss alles in alt bewährte Strukturen gepresst werden und revolutionäre neue Gedanken darf man gar nicht aufkeimen lassen. </p>
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<p></p>
<p><big><strong>Fazit:</strong><br />
Fuck Sony Entertainment und Universal und Warner und EMI noch dazu! Weil ihr für eure Profitgier mithelft diese Welt und das Internet in einen totalitären Überwachungsstaat zu verwandeln. Ihr schadet der Vielfalt der Kultur, der Bildung, Kreativität und freien Meinungsäußerung! Auf lange Sicht schadet ihr euch auch ganz massiv selber aber dafür seid ihr viel zu dämlich, um das zu erkennen und deswegen kann man euch einfach nur boykottieren. Ich rufe jedem dazu auf sein <a href="http://de.engadget.com/2010/08/02/offiziell-iphone-4-jailbreak-vom-iphone-devteam">iPhone</a> <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,723864,00.html">[1]</a> oder <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/USB-Dongle-hebelt-angeblich-Kopierschutz-der-Playstation-3-aus-Update-1062146.html">PS3</a> freizuschalten für jede Software, denn die Hardware gehört dem Kunden, wenn er sie gekauft hat und kein globaler Konzern kann uns vorschreiben, was wir mit unserem Eigentum machen!</big></p>
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		<title>Kann man die Arbeit der Mobilfunkbranche noch als seriös bezeichnen, oder sind das nur noch Abzocker?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 00:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerd6</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einem vergangenen Blogbeitrag habe ich ja schon über die kreativen Taktiken den Mobilfunkbranche berichtet. So findet es T-Mobil anscheinend solche Vertragsklauseln normal: T-Mobil Vertrag (Achtung Bild muss man im Browser wahrscheinlich vergrößern zum lesen). Meine neuen Rechercheergebnisse lassen mich aber inzwischen daran Zweifeln, dass in der Mobilfunkbranche überhaupt noch seriös gearbeitet wird. Anscheinend hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem vergangenen <a href="http://nerd6.fr33bas3.net/2009/10/16/dank-wirtschaftskriese-entwickeln-die-mobilfunkfirmen-kreative-geschaftsmodelle/">Blogbeitrag</a> habe ich ja schon über die kreativen Taktiken den Mobilfunkbranche berichtet. So findet es T-Mobil anscheinend solche Vertragsklauseln normal: <a href="http://www.hanno.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/t-mobile-handytarife.png">T-Mobil Vertrag (Achtung Bild muss man im Browser wahrscheinlich vergrößern zum lesen)</a>.</p>
<p>Meine neuen Rechercheergebnisse lassen mich aber inzwischen daran Zweifeln, dass in der Mobilfunkbranche überhaupt noch seriös gearbeitet wird. Anscheinend hat man sich darauf geeinigt, dass der Kunde sowieso nicht durchblickt bei den Verträgen und wenn er erst einmal unterschrieben hat, dann wird er gnadenlos abkassiert.</p>
<p>Wie seriös ist es denn bitte schön, wenn man für die SIM-Karten Freischaltung erst einmal einen Betrag berechnet, den man dann anschließend per SMS wieder zurückfordern kann? Was soll das Ganze überhaupt? Hofft der Anbieter, dass die Kunden zu dämlich sind die SMS abzusenden oder den kleingedruckten Passus im Vertrag übersehen und man dann das Geld einstecken kann?</p>
<p>Dann wird immer mehr dazu übergegangen versteckte Zusatzservices im Vertrag unterzubringen. Die sind ein paar Monate kostenlos und werden dann zusätzlich berechnet. Toll ist auch die Vertragsklausel, wer die ganzen Zusatzservices nicht innerhalb 30 Tagen kündigt, kann sie während der Mindestlaufzeit nicht mehr los werden. Die Zusatzservices haben dann ganz kreative Namen und manchmal kann man nicht mal ansatzweise erkennen, wofür sie da sein sollen. Erklärt wird natürlich gar nichts in den Prospekten der Anbieter.</p>
<p>Dass die Rechnungen nur noch online verfügbar sind ist eigentlich gut wegen dem Umweltschutz. Nur wenn man keinen Zugriff auf das Onlineportal erhält, der Kundenservice schweigt, aber dauernd hohe Rechnungen vom Konto abgebucht werden, dann kann das schon nerven.</p>
<blockquote><p>Der Gipfel der Abzocke sind aber die horrenden Preise für SMS und <strong>Roaming</strong>. Da leben wir inzwischen in einem geeinten Europa und müssen an der Grenze noch nicht einmal mehr den Pass vorzeigen, aber mit den Mobilfunkstrahlen passiert an der Grenze etwas magisches. Die selbe Dienstleistung kostet nämlich jenseits der Grenze plötzlich 1000x so viel.<br />
Kunden die mal ihr <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/diekmann-in-der-schuldenfalle/">Blog im Ausland geprüft</a> haben oder in der <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Telefonrechnung-ueber-46-000-Euro-859872.html">Grenzregion per UMTS gesurft</a> sind können leicht eine Rechnung von über 40.000 € erhalten.</p></blockquote>
<p>Solche Geschäftspraktiken kann man nur noch als Abzocke bezeichnen. Keiner der Mobilfunkanbieter scheint da was unternehmen zu wollen &#8211; von wegen der Markt reguliert sich selbst <img src='http://nerd6.fr33bas3.net/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Übrigens falls ihr es noch nicht wusstet, die Telekom twittert unter:</p>
<ul>
<li><a href="http://twitter.com/Telekom_hilft">@Telekom_hilft</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/deutschetelekom">@deutschetelekom</a></li>
</ul>
<p>Nur falls mal jemand denen die Meinung sagen möchte <img src='http://nerd6.fr33bas3.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fnerd6.fr33bas3.net%2F%3Fp%3D421&count=horizontal&related=&text=Kann%20man%20die%20Arbeit%20der%20Mobilfunkbranche%20noch%20als%20seri%C3%B6s%20bezeichnen%2C%20oder%20sind%20das%20nur%20noch%20Abzocker%3F' class='twitter-share-button' data-text='Kann man die Arbeit der Mobilfunkbranche noch als seriös bezeichnen, oder sind das nur noch Abzocker?' data-url='http://nerd6.fr33bas3.net/?p=421' data-counturl='http://nerd6.fr33bas3.net/2010/06/22/kann-man-die-arbeit-der-mobilfunkbranche-noch-als-serios-bezeichnen-oder-sind-das-nur-noch-abzocker/' data-count='horizontal' data-via='Nerd6'></a>]]></content:encoded>
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		<title>Dank Wirtschaftskriese entwickeln die Mobilfunkfirmen kreative Geschäftsmodelle</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 21:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerd6</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Not macht bekanntlich erfinderisch und auch im Mobilfunkmarkt wird man wohl wegen der Wirtschaftskrise nicht mehr das Wachstum erreichen, wie in den Jahren davor. Die Handy-Anbieter haben sich deswegen kreative Geschäftsmodelle überlegt, wie sie trotz der Flaute noch mehr Geld von ihren Kunden bekommen können. Ich habe mal die kreativsten Beispiele gesammelt: 1) Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Not macht bekanntlich erfinderisch und auch im Mobilfunkmarkt wird man wohl wegen der Wirtschaftskrise nicht mehr das Wachstum erreichen, wie in den Jahren davor. Die Handy-Anbieter haben sich deswegen kreative Geschäftsmodelle überlegt, wie sie trotz der Flaute noch mehr Geld von ihren Kunden bekommen können.</p>
<p><b>Ich habe mal die kreativsten Beispiele gesammelt:</b></p>
<p>1) Ich teile meinem Kunden mit, er wäre von den Millionen Kunden in einem Gewinnspiel zufällig ausgewählt worden und hätte sowas weltbewegendes wie 50 freie SMS, 30 Freiminuten an ungeraden Montagen oder 3 Klingeltöne gewonnen. Der Kunde wird sich freuen oder auch nicht und wirft die Mitteilung in den Papierkorb. Auf der Rückseite im Kleingedruckten stand aber drinnen:<br />
<b>&#8230;frei für den ersten Monat und wird dann, wenn es nicht gekündigt wird, in ein kostenpflichtiges Abo, zusätzlich zum Handyvertrag umgewandelt&#8230;</b><br />
Ist doch super, demnächt gewinnen wir Autos, die einen Monat frei sind und die wir danach abbezahlen dürfen. Wenn das man nicht die Wirtschaft ankurbelt.</p>
<p>2) Ich sende dem Kunden irgendeine Kundenzeitschrift mit ein paar Informationen und viel Werbung über Klingeltöne. In Die Mitte der Zeitung drucke ich Vertragsänderungen, die wirksam werden, wenn man ihnen nicht widerspricht. </p>
<p>3) Wenn mein Kunde kündigt, teile ich ihm mit, dass mit der letzten Rechnung noch ein Betrag X abgebucht wird, den der Kunde zurück erhält, wenn er seine SIM-Karte fristgerecht zurücksendet. Den Betrag erstattet man natürlich nicht. Wenn sich der Kunde beschwert, behauptet man, die SIM-Karte wäre nicht zurückgesendet worden.<br />
Falls der Kunde dies per Einschreiben aber doch getan hat, sendet man ihm ein Schreiben mit der Formulierung:<br />
<b> &#8230; aus Kulanz und ohne Eingeständnis irgendeiner Schuld auf unserer Seite, überweisen wir ihnen den Betrag auf ihr Konto&#8230;</b></p>
<p>4) Ich schwatze dem Kunden ein tolles Handy auf, dass Dank eines superteuren Vertrags aber geschenkt ist. Die hohe Grundgebühr erstatte ich aber dem Kunden immer jeden Monat. So hat er ein tolles Handy und einen Vertrag, den er nutzen kann oder nicht. Auf jeden Fall soll der Kunde durch die Erstattung keine Kosten haben.<br />
Nachdem der Kunde alles bezahlt hat, und die Grundgebühr von seinem Konto abgebucht wird, kommt aber keine Erstattung. Wenn sich der Kunde beim Mobilfunkbetreiber beschwert erhält er die Nachricht:<br />
<b>&#8230; laut den von ihnen unterschriebenen Vertragsbedingungen, buchen wir wie gewünscht die Grundgebühr von ihrem Konto ab. Für Nebenabsprachen mit ihrem Händler wenden sie sich bitte an diesen&#8230;</b><br />
Falls der Händler überhaupt antwortet, wird er allenfalls sagen, dass er Pleite ist und Konkurs angemeldet hat. Man möge sich doch bitte an den Konkursverwalter wenden&#8230;</p>
<p>Manchen mag jetzt der Gedanke kommen, dass diese Geschäftspraktiken doch ein sicheres Indiz für den Betrug am Kunden sind. Dazu kann ich nur sagen, dass unsere Politiker im Internet einen angeblich <a href="http://polit-bash.org/?12">rechtsfreien Raum</a> sehen, der ihnen viel wichtiger ist, als solche Banalitäten in der realen Welt und sich deswegen nicht für Verbraucherschutz interessieren. </p>
<p>Ansonsten geht es den Mobilfunkanbietern, wie den DSL-Anbietern. Der Service ist überall <a href="http://www.topnews.de/t-mobile-ausfall-t-mobile-netz-deutschlandweit-nicht-erreichbar-347787">gleichschlecht</a> und die Tarife sind unübersichtlich. Wohin soll der Kunde also gehen. Qualität oder transparente Tarife gibt es sowieso nicht. Da macht man Angebote mit vier Sternchen und das <a href="http://www.hanno.de/blog/2009/50-fussnoten/">Kleingedruckte fühlt in kleinster hellgrauer Schrift ganze Seiten</a>.</p>
<p>Was sagt eigentlich der Verbraucherschutz zu den Vorgängen? Habe dem Verbraucherschutz mal meine gesammelten Schriftverkehr eingescannt und übermittelt. Als Antwort erhielt ich:<br />
<b>&#8230; bedanken wir uns für die Zusendung des umfangreichen Materials, dass wir gerne gegen eine Gebühr von X Euro bearbeiten. Wir werden ihnen dann eine Empfehlung aussprechen und prüfen ob sie ihren Vertrag kündigen können &#8230; sollte der Betrag nicht auf unser Konto eingehen, betrachten wir die Anfrage nicht weiter &#8230;</b><br />
Die haben also auch keine Lust dagegen was zu unternehmen <img src='http://nerd6.fr33bas3.net/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<p><b>Fazit</b><br />
Kündigungen und Rücksendungen von SIM-Karten immer per Einwurf-Einschreiben vornehmen. Nichts wird man schwieriger wieder los, als einen Handyvertrag und das Kleingedruckte liest sich kein Mensch durch. Da steht aber drinnen, das die Daten an andere Firmen weiter gegeben werden und man die Kunden mit Anrufen belästigen darf oder man an Gewinnspielen (s.o.) teilnimmt. Außerdem zahlt man über so einen Vertrag sein subventioniertes Handy doppelt oder dreifach ab. Lieber keinen Vertrag abschließen und eine Prepaid (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guthabenkarte">Guthabenkarte</a>) nehmen. Man sollte sowieso keine Verträge abschließen, die irgendwelche Sternchen enthalten, die Seitenweise erklärt werden müssen.</p>
<a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fnerd6.fr33bas3.net%2F%3Fp%3D163&count=horizontal&related=&text=Dank%20Wirtschaftskriese%20entwickeln%20die%20Mobilfunkfirmen%20kreative%20Gesch%C3%A4ftsmodelle' class='twitter-share-button' data-text='Dank Wirtschaftskriese entwickeln die Mobilfunkfirmen kreative Geschäftsmodelle' data-url='http://nerd6.fr33bas3.net/?p=163' data-counturl='http://nerd6.fr33bas3.net/2009/10/16/dank-wirtschaftskriese-entwickeln-die-mobilfunkfirmen-kreative-geschaftsmodelle/' data-count='horizontal' data-via='Nerd6'></a>]]></content:encoded>
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