Wie immer passen die Werbeversprechen nicht zur Umsetzung …
So sieht dann werteorientiertes Fernsehen aus …
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Müll, Schund, Kitsch, Klatsch, Abschaum – alles was man so im Internet findet aber nicht wirklich braucht…
Wie immer passen die Werbeversprechen nicht zur Umsetzung …
So sieht dann werteorientiertes Fernsehen aus …
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Hier ein Weltuntergangsbeweisfoto von der Wetterstation meiner Mutter. Sie zeigt kein Wetter für die nächsten Tage an. Warum sollte es die nächsten Tage kein Wetter geben? Dafür gibt es nur eine Erklärung:
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Die SPD plakatiert in Hamburg ihr revolutionäres Wahlprogramm zur Bundestagswahl (das ist kein Fake) …
Natürlich ist die SPD nicht total bescheuert sondern nur sehr dreist. Es gibt in Hamburg einige sehr begehrte Plätze, wo viele Leute dran vorbei kommen. In Hamburg gibt es aber strickte Richtlinien für Plakate, sodass man nicht alles zuflastern darf. Die SPD sichert sich also gerade mit Platzhaltern die wichtigsten Plätze bis zur Bundestagswahl.
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Da schlendert man nichts böses ahnend durch die Elektronikabteilung, weil man an den Tablets kostenlos surfen kann und dann steht man plötzlich vor so etwas …
Wer hat heute noch rund €7000.- für einen Fernseher über? Vor allem bekommt man dafür nicht mal mehr ein scharfes Bild. Das Foto ist nicht manipuliert oder unscharf wegen einer zu schnellen Szene. Mein Smartphone mit dem ich dieses Foto gemacht habe hat jedenfalls Komplexe bekommen.
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Von Berliner Verhältnissen im S-Bahn-Verkehr ist Hamburg zum Glück noch weit entfernt, aber auf dem besten Weg dorthin
Zwei Drittel der Verbindungen von Barmbek zur Innenstadt sind inzwischen durch Baustellen lahmgelegt. Darunter ist die wichtige Verbindung S1 vom Flughafen zum Hauptbahnhof.
Beim Umgang mit diesen Baustellen wird leider wieder das komplette Serviceversagen der Deutschen-Bahn, die die S-Bahn betreibt und damit des HVV sichtbar. Anstatt jetzt den Reisenden zum Flughafen zu raten in Ohlsdorf oder Wandsbecker-Chausee umzusteigen, lässt man sie im Unklaren bis zur Baustelle um sie dann auf den Ersatzverkehr mit Bussen hinzuweisen. Dadurch müssen sie mit ihren Koffern zweimal statt einmal umsteigen, um den Hauptbahnhof zu erreichen. Ortsunkundige müssen also mit ihrem Gepäck den Busersatzverkehr finden und werden dann zum Berliner-Tor gekarrt, wo sie dann bei den vielen S-Bahn und U-Bahn-Verbindungen erst mal das richtige Gleis wiederfinden müssen. Beim Berliner Tor müssen sie ihr Gepäck dann die Treppe hochschleppen, über die Gleise und dann beim richtigen Gleis wieder den Koffer runterschleppen. Die Servicekräfte des HVV machen dabei dann lieber Raucherpause oder Mittagspause, anstatt mit Hinweisen bereitzustehen.
Besonders erheiternd dabei ist, wenn man mit dem Busersatzverkehr ankommt, gerade die Treppe hochkommt und sieht, wie die Türen der S-Bahn schließen und diese losfährt. So ist es mir ergangen mit einer vollen Busladung Fahrgäste.
Da bin ich dann sofort zur Servicekraft vom HVV und meinte, ob es zu viel verlangt, wäre eine Minute zu warten auf die Fahrgäste. Die ignorante Servicekraft meinte aber nur man müsse den Fahrplan einhalten und könne keine Rücksicht auf den Busersatzverkehr nehmen. Der Fahrplan ist aber ohnehin durch den Ersatzverkehr gestört? Ein Argument, dass den HVV kalt lässt, denn dieser Zeitverlust ist ja ausgeschildert und die Fahrgäste haben sich darauf einzustellen. Die Aushänge dafür sind so dezent, dass sie selbst mir als Hamburger nicht aufgefallen sind.
Ich vermute ja, dass die Servicekräfte von der Bahn eine Schulung in Kundenverarschung erhalten, weil sie überall gleich reagieren. Sie berufen sich immer auf den Fahrplan, der koste es, was es wolle eingehalten werden muss. Auch wenn die Welt ringsherum im Chaos versinkt, so klammert sich der Bahnangestellte immer an seinen Fahrplan, damit er nicht nachdenken muss. Merkwürdig ist natürlich, warum nur ein so geringer Anteil der Züge pünktlich ist, wo sich die Bahn doch so an den Fahrplan klammert. Im Detail kommt es dann auf Anschlusszüge an, auch in Randbereichen des Streckennetzes, wo es gar keine Anschlusszüge gibt.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass die 20 Minuten Fahrzeitverlängerung den ortsunkundigen Fluggast zeitlich in arge Bedrängnis bringen könnten, bei knapp kalkulierten Eincheckzeiten. Dabei könnte man dies mit dem Ausweichen auf die U1 (siehe Plan) bequem umgehen. So viel Aufwand ist aber für den HVV und die Bahn zu viel verlangt. Lieber präsentiert man den Fahrgästen S-Bahnen, die ihnen vor der Nase wegfahren, weil es auf den Fahrplan ankommt. Kundenservice sieht die Bahn doch diametral zu den Interessen des Kunden und ich habe da auch keine Hoffnung, dass sich das jemals ändert.
[UPDATE]
Für den HVV scheint Geschwindigkeit und Fahrplan wirklich alles zu sein. Am 05. Juli 2011 berichtete die Hamburger Morgenpost auf dem Titelblatt, dass HVV-Busse schneller werden:
Stadt Verspricht – HVV-Busse werden schneller
Großoffensive der Hochbahn: Eigene Spuren und intelligente Ampeln / Erweiterung der U4 kommt früher
Zwei Tage später hieß es dann schon “Feuerwehr rast in HVV-Bus” auf dem Titelblatt der Morgenpost. Die Überschrift verwirrt etwas, denn noch ist völlig unklar, wer da in wen gekracht ist.
Fest steht bisher: Der Fahrer lenkte den 17 Tonnen schweren Gelenkbus am Mittwoch von der Bushaltestelle am Bahnhof Tonndorf auf die Stein-Hardenberg-Straße. In dem Moment fuhr ein 15 Tonnen schwerer Löschwagen der Feuerwehr auf der Straße und krachte seitlich in den Bus.
War der Bus-Fahrer aufgrund des engen Fahrplans (der ja noch schneller werden soll laut HVV) möglicherweise so gehetzt, dass er die Feuerwehr mit Blaulicht nicht bemerkte?
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Die CDU lädt uns alle öffentlich auf Facebook zur Party des Jahres ein (Party inzwischen gelöscht, siehe Update unten). Man will dort sicherlich mit den Partygästen darüber diskutieren, wie sinnvoll ein Facebook-Party-Verbot ist und wer die Kosten dafür trägt.
Unlängst äußerte sich der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) zu dem Thema. Schünemann forderte, die Länder müssten die geltenden Gesetze “konsequent” anwenden. Doch was soll das heißen? Gleichheit vor dem Gesetz gibt es schon lange nicht mehr und die Gefälligkeitsjustiz in Deutschland lässt den Banken alles durchgehen, während den kleinen Bürger die volle härte des Gesetzes trifft.
Wahrscheinlich muss jetzt die gesamte CDU nachsitzen und einen Internetführerschein machen.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ließ zum Thema Facebook-Partys verlauten:
Wird wegen Straftaten ermittelt, muss der Verursacher womöglich auch die Kosten des Polizeieinsatzes zahlen!
Das wird dann wohl nicht billig für die CDU …
[UPDATE]
Es wurde in der Nacht vom 04. auf den 05. Juli bei Facebook zur Teilnahme an der Party aufgerufen. Die CDU reagierte dann doch recht schnell und gegen Mittag am 05. Juli war die Party schon gelöscht.
Es existiert nur noch ein Screenshot aus dem Cache einer Suchmaschine:

Ersetzt bei dem Song einfach Thessa durch CDU, dann passt es wieder
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Schlimmer geht es nicht mehr und deswegen bekommt Flirt-Gewitter (engl. Name “We Dare”) von Ubisoft den Titel als peinlichstes Spiel 2011. Dabei soll es sich angeblich um ein erotisches Partyspiel handeln, doch seht zunächst selbst …
Wenn ich zur Musik für meine Partnerin strippen will, dann brauche ich nur eine Stereoanlage und keine Wii. Wie erotisch kann es sein, sein Gesicht an den verschwitzten Controller zu drücken? Zum Hintern versohlen braucht man eine Freundin mit bestimmten Neigungen und keinen Controller am Arsch. Alles zusammen macht so viel Sinn wie ein Flamingo in Strumpfhosen und ist so erotisch wie eine Rentnersauna.
Insgesamt wohl das peinlichste was man je gesehen hat im Spielebereich. Da muss man schon ziemlich auf Drogen sein oder wie die Schauspieler im Film bezahlt werden, um sowas gut zu finden. Auf der PS3 kann man nur zu zweit spielen; da bleibt die Peinlichkeit wenigstens in der Familie. Bei der Wii gibt es aber vier Mitspieler. Wer sich freiwillig vor seinen Freunden so zum Affen macht, hat allerdings bestimmt gar keine Schamgrenze mehr.
[UPDATE]
Wenn auch spät hat die Marketing-Abteilung gemerkt, was die da an peinlichen Mist produziert haben und haben das YouTube-Video gesperrt. Zum Glück vergisst das Internet nicht so schnell und man kann über das Video bei Golem noch herzlich lachen oder sich wundern …
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Berlin muss mehr Pleite sein, als wir alle dachten! Die haben doch tatsächlich David Hasselhoff für die Silvesterparty am Brandenburger Tor engagiert.
Wir erinnern uns als dieser Mann 1989 praktisch im Alleingang den kalten Krieg besiegt hat. Denn damals gab er schon einmal ein Konzert in Berlin und sang seinen Song: “I’vwe been looking for freedom!”.
Danach konnten sie nicht anders, die DDR-Grenzerschützer sind heulend in Tränen ausgebrochen. David schnappte sich eine Spitzhacke und hat eigenhändig die Mauer eingerissen. Dann kam es zu herzzerreißenden Szenen, als Udo Lindenberg den Grenzschützern Gitarren in die Hände drückte. Darauf spielten sie ein Konzert, das so abrockte, dass der gesamte Ostblock zum Einsturz gebracht wurde. Was Politiker und Waffengewalt nicht vermocht hat, schaffte David Hasselhoff mit einem simplen Lied. Die Masse war fasziniert und traumatisiert zugleich.
Ernüchternd mussten die neuen befreiten jetzt Kapitalisten feststellen, dass mit Freiheit nur die Reisefreiheit gemeint war. Zuerst einmal gab es höhere Steuern, mehr Arbeitslosigkeit, die selben Lügen in der Politik nur anders verpackt. Julian Assange zeigte dann auch, dass die Rede- und Meinungsfreiheit, sowie die Pressefreiheit im Westen nichts wert ist.
Was man mit der Reisefreiheit anfangen sollte, wusste auch keiner so recht, denn alle waren so frei, dass es nur Mord und Totschlag gab. Entweder in der Form von gestiegener Kriminalität bis hin zu Wirtschafts- oder Drogenkriegen.
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Ich habe mir gerade das Vergnügen gegönnt bei der 1&1 Hoteline anzurufen. Die soll ja laut Website 24 Stunden am Tag verfügbar sein und aus dem 1&1-Netz, in dem ich zum Glück nicht bin, sogar kostenlos sein. Gesagt getan und um 5 Uhr morgens dort angerufen. Eine Computerstimme will meine Kundennummer wissen. Ich sage ihr, dass ich keine habe und ein Neukunde bin. Sie labert was von nicht verstanden, gibt mir aber neue Optionen. Jetzt soll ich Nummern drücken. Ich drücke also die 1 für DSL. Leider ist ihre Eingabe nicht korrekt. Hallo, ich habe doch eine 1 gedrückt, da kann man nichts falsch machen? Ich drücke noch mal die 1 und noch mal und irgendwann klappt es. Jetzt soll ich per Spracherkennung sagen: Anschluss, Lieferung, Problem. Die Computerstimme erwidert immer nur: Leider habe ich sie nicht verstanden! Dann hat sie es endlich und ich bekomme die Ansage:
Leider haben wir ungewöhnlich viele Anrufe z. Z. und können deswegen bla bla bla…
Ja genau um 5 Uhr morgens rufen viele Leute bei 1&1 an. Also wenn man schon eine 24 Stunden Hoteline anbietet, dann sollte man auch Mitarbeiter einstellen, die so früh morgens da sind.
Falls jemand gedacht hat bei 1&1 gäbe es irgendeinen Kundenservice oder ein Interesse daran, dann ist man wahrscheinlich auf die Werbung reingefallen und hat den Realitätscheck noch nicht gemacht!
[UPDATE]
Ich habe noch mal angestrengt nachgedacht, welchen Spruch man statt dessen in der Warteschleife bringen könnte, anstatt den Kunden zu verarschen und zu behaupten mitten in der Nacht wären alle Leitungen belegt. Hier das Ergebnis meines Denkprozesses, den ich kostenlos 1&1 zur Verfügung stelle:
Lieber Kunde, danke, dass sie an uns glauben und die 24 Stunden Hotline wörtlich nehmen. Aufgrund von Einsparungsmaßnahmen, die natürlich auch ihnen zu gute kommen, haben wir Nachts nur einen Mitarbeiter im Callcenter. Dieser befindet sich gerade auf Toilette oder in der Raucherpause. Wir wünschen ihnen eine schöne Zeit in unserer Warteschleife und sie können sicher sein, dass pünktlich um 9 Uhr morgens die Mitarbeiteranzahl im Callcenter verdreifacht wird…
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Werbung nervt meistens und stört. Aufdringliche Werbung ist eine Frechheit. Wenn man bei der Werbung auch noch den Lehrbetrieb stört, dann ist das nicht mehr akzeptabel.
O2 scheint dies anders zu sehen und glaubt dadurch neue Kunden zu gewinnen!
Die Werbung ist dazu noch ziemlich dämlich:
Jemand als Monster verkleidet stürmt während der Vorlesung in den Hörsaal und schreit da rum. Alle schauen den dann wahrscheinlich an und fragen sich wie der aus der Irrenanstalt ausbrechen konnte.Typen im O2-T-Shirt fangen dann das Monstern ein.
Wenn die Werbemethode wenigstens kreativ und aufwendig wäre, könnte man ja ein Auge zudrücken, aber so kann ich nur hoffen, dass sie O2 richtig doll und schmerzhaft verklagen.
Dabei ist es doch recht einfach vor Studenten eine gelungen Aktion hinzulegen:
Die Konkurrenz ist zwar keinen deut besser, gibt sich bei der Werbung aber wenigstens etwas mehr mühe und nutzt nicht die Holzhammermethode:
Loben möchte ich aber ganz besonders Sony, die erkannt haben das nervige Werbung stört und sich deswegen bei YouTube, die eigenen Werbevideos gesperrt haben!!!1!!11!11!!1!!!!
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